Unsere Deutsche Kulturwoche war noch nicht richtig beendet und die Knabenmusik noch auf dem Heimweg nach Meersburg , da stand auch schon eine neue Aufgabe ins Haus.
Im Mexikanischen Bundesland standen weite Teile unter Wasser und die betroffene Bevölkerung war in sehr große Not geraten.
Schon im Jahre 2007 bei der Überschwemmung der Hauptstadt von Tabasco wurde ich mit der Organisation der humanitären Hilfe der Bundesrepublik Deutschland beauftragt.
Damals konnten wir als erster Hilfstrupp Villahermosa auf Umwegen erreichen und mit Hilfe der Marinehubschrauber Hilfsgüter in die von der Außenwelt abgeschnittenen Landesteile bringen.
So stand auch diese Aufgabe an und direkt von der Verabschiedung der Knabenmusik durfte ich mich daran machen diese humanitäre Hilfe zu Organisieren.
Für 3000 Familien habe ich es dann geschafft Lebensmittel, Trinkwasser und warme Decken zu bekommen.
Die Anlieferung war ins Kongresszentrum denn dort habe ich eine Halle bekommen um das ganze dann in Familienpakete zu verpacken.
Der Direktor der Schule Patria hat sich auch spontan bereit erklärt beim Einpacken mit zwei Abiturklassen zu helfen.
Am Abend kamen dann noch andere Helfer so dass die zwei Grossen Lkw´s gegen 4:00 morgens beladen waren.
Versiegelt machten Sie sich auf den Weg während wir ein Mitarbeiter der Botschaft welcher ebenfalls zur Mithilfe gekommen war und ich uns noch eine Stunde ausruhten und frisch machten um dann auch die Fahrt nach Tabasco auf zu nehmen
Bei Champoton haben wir dann unseren Hilfstransport erreicht und kurze Pause gemacht um dann voraus zu fahren um uns mit dem Zivilschutz zu treffen.
Gegen 16:00 kamen dann unsere Lastzüge an und nach kurzer Besprechung wurde die Fahrt fortgesetzt.
Die Straßenverhältnisse waren durch die Überschwemmungen so schlecht dass wir für die 30 Kilometer fast drei Stunden benötigten.
Da es der Zwischenzeit Nacht geworden ist, war an eine Verteilung nicht mehr zu denken.
Zumal ja noch einmal 30 Kilometer zu fahren waren, denn wir wollten in die Landesteile kommen wo noch die größte Not herrschte.
So wurden die noch versiegelten Lkws bei der Feuerwehr und Jugendamt untergestellt wo sie auch unter Bewachung waren.
Mit dem Pkw Kehrten wir nach Villahermosa zurück um nach dem ersten Essen an diesem Tage, dann auch ins Bett zu fallen.
Am nächsten Morgen ging es dann um 7:00 los und gegen 11:00 waren wir in unserem sogenannten Einsatzgebiet .
Der Mann von der Botschaft hat einen Lkw begleitet und ich den anderen um sicher zu gehen, dass auch die Verteilung so von statten geht wie es sein muss.
Viele Dieser Pakete habe ich persönlich überreicht weil es so gewährleistet war, dass die Bevölkerung wusste, dass diese Hilfe von Deutschland kam,
Auch ein Schild am Lkw hatte darauf hingewiesen.
Gegen 18:00 habe ich dann den Mitarbeiter der Botschaft am Flughafen in Villahermosa abgesetzt von dort hat er dann seinen Rückflug nach Mexiko Stadt angetreten und ich habe mich auf den 7 Stündigen Heimweg nach Merida mit dem Auto gemacht.
Es war dann auch fast zwei Uhr morgens, als ich zu Hause dann tot müde aus dem Auto gestiegen bin.
Doch wenn man sich dann die Eindrücke und Bilder ins Gedächtnis zurück ruft unter welchen Bedingungen diese Menschen dort von Wasser umgeben leben müssen, so waren es die Opfer wert die vollbracht wurden um anderen etwas zu helfen.




Erfolg und das von meiner Frau vorbereitete und zubereitete Essen war wirklich wie in Deutschland.
Es war ein Abendder für viele unvergesslich geworden ist, denn die Knabenmusik hat

Der Bürgermeister war ebenfalls hier zum Konzert gekommen mit der ganzen Familie und teil der Stadtverwaltung.










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