Unsere Deutsche Kulturwoche war noch nicht richtig beendet und die Knabenmusik noch auf dem Heimweg nach Meersburg , da stand auch schon eine neue Aufgabe ins Haus.

Im Mexikanischen Bundesland standen weite Teile unter Wasser und die betroffene Bevölkerung war in sehr große Not geraten.

Schon im Jahre 2007 bei der Überschwemmung der Hauptstadt von Tabasco wurde ich mit der Organisation der humanitären Hilfe der Bundesrepublik Deutschland beauftragt.

Damals konnten wir als erster Hilfstrupp Villahermosa auf Umwegen erreichen und mit Hilfe der Marinehubschrauber Hilfsgüter in die von der Außenwelt abgeschnittenen Landesteile bringen.

So stand auch diese Aufgabe an und direkt von der Verabschiedung der Knabenmusik durfte ich mich daran machen diese humanitäre Hilfe zu Organisieren.

Für 3000 Familien habe ich es dann geschafft Lebensmittel, Trinkwasser und warme Decken zu bekommen.

Die Anlieferung war ins Kongresszentrum denn dort habe ich eine Halle bekommen um das ganze dann in Familienpakete zu verpacken.

Der Direktor der Schule Patria hat sich auch spontan bereit erklärt beim Einpacken mit zwei Abiturklassen zu helfen.DSCN0964

Am Abend kamen dann noch andere Helfer so dass die zwei Grossen Lkw´s gegen 4:00 morgens beladen waren.

Versiegelt machten Sie sich auf den Weg während wir ein Mitarbeiter der Botschaft welcher ebenfalls zur Mithilfe gekommen war und ich uns noch eine Stunde ausruhten und frisch machten um dann auch die Fahrt nach Tabasco auf zu nehmen

Bei Champoton haben wir dann unseren Hilfstransport erreicht und kurze Pause gemacht um dann voraus zu fahren um uns mit dem Zivilschutz zu treffen.

Gegen 16:00 kamen dann unsere Lastzüge an und nach kurzer Besprechung wurde die Fahrt fortgesetzt.

Die Straßenverhältnisse waren durch die Überschwemmungen so schlecht dass wir für die 30 Kilometer fast drei Stunden benötigten.DSCN1159

Da es der Zwischenzeit Nacht geworden ist, war an eine Verteilung nicht mehr zu denken.

Zumal ja noch einmal 30 Kilometer zu fahren waren, denn wir wollten in die Landesteile kommen wo noch die größte Not herrschte.

So wurden die noch versiegelten Lkws bei der Feuerwehr und Jugendamt untergestellt wo sie auch unter Bewachung waren.

Mit dem Pkw Kehrten wir nach Villahermosa zurück um nach dem ersten Essen an diesem Tage, dann auch ins Bett zu fallen.

Am nächsten Morgen ging es dann um 7:00 los und gegen 11:00 waren wir in unserem sogenannten Einsatzgebiet .DSCN0986

Der Mann von der Botschaft hat einen Lkw begleitet und ich den anderen um sicher zu gehen, dass auch die Verteilung so von statten geht wie es sein muss.

Viele Dieser Pakete habe ich persönlich überreicht weil es so gewährleistet war, dass die Bevölkerung wusste, dass diese Hilfe von Deutschland kam,

Auch ein Schild am Lkw hatte darauf hingewiesen.DSCN1083

Gegen 18:00 habe ich dann den Mitarbeiter der Botschaft am Flughafen in Villahermosa abgesetzt von dort hat er dann seinen Rückflug nach Mexiko Stadt angetreten und ich habe mich auf den 7 Stündigen Heimweg nach Merida mit dem Auto gemacht.

Es war dann auch fast zwei Uhr morgens, als ich zu Hause dann tot müde aus dem Auto gestiegen bin.

Doch wenn man sich dann die Eindrücke und Bilder ins Gedächtnis zurück ruft unter welchen Bedingungen diese Menschen dort von Wasser umgeben leben müssen, so waren es die Opfer wert die vollbracht wurden um anderen etwas zu helfen.

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Kulturaustausch mit Konzertreise und Jugendbegegnungen der Knabenmusik Meersburg im sicheren Südosten von Mexiko.

Es Im Oktober war wieder die Zeit gekommen die Deutsche Kulturwoche in meinem Dienstgebiet von der Vorbereitung in die Durchführung zu bringen.

Dazu hatte die Knabenmusik aus Meersburg meine Einladung angenommen und Ihr Kommen für den 27.Oktober zugesagt.

Um eine solche Reise vor zu bereiten waren sehr große Anstrengungen von allen Seiten notwendig.

Hier gilt mein Dank hauptsächlich der Elternschaft, des Fördervereins der Knabenmusik und dem Direktor die alle viele Opfer gebracht haben um den Jungs diese Reise zu ermöglichen.

Auch hier in Mexiko waren viele Hürden zu nehmen, Zeit und finanzielle Opfer notwendig, bis endlich das Programm stand und die Logistik einen funktionellen Ablauf hatte.

Nicht nur die Willkür einzelner Behörden sondern auch das Klima kann dann in letzter Minute noch alles durch einander bringen.

Die geplante Ankunft musste von der Fluggesellschaft um einen Tag verschoben werden weil sich gerade ein Hurrikan über dem Ankunftsflughafen befand.

Die heißt, das erste Konzert musste kurzfristig verschoben werden, konnte aber dann noch am Samstagabend in der Kathedrale von Mérida statt finden.

Natürlich konnte man nicht alle Interessierte erreichen trotz massiver Medieninformation,

aber die Kathedrale war gut besucht.P1100589

Auch seine Exzellenz der Erzbischof von Yucatan kam noch zum Konzert.

Das Oktoberfest in Mérida war mit fast 3000 Besuchern doch ein gelungener P1100497Erfolg und das von meiner Frau vorbereitete und zubereitete Essen war wirklich wie in Deutschland.

Die Besucher haben gerne gewartet um sich durch das essen, Dekoration, Atmosphäre und natürlich der Musik mit diesem Deutschen Familienfest in die Deutsche Kultur entführen zu lassen.

Das Konzert im Amerikanischen Park war ebenfalls vom Klima betroffen und das geplante Konzert an der Hafenpromenade von Progreso musste auch abgesagt werden, wegen starkem Sturm.

Dafür haben die Jungen Knabenmusiker aus Meersburg mit einem Weltklassekonzert die Kinder des Staatlichen Kinderheims mit Ihren Klängen auf die musikalische Reise nach Deutschland genommen. Es war ein unvergesslicher Abend nicht nur für die Kinder sondern auch für die Musiker.

Das Jugendtreffen im Bürgermeisteramt darf auch als ein großer Erfolg, gefeiert werden, denn die Jugendlichen haben hier durch die Universalsprache Musik schnell Kontakt gefunden.

Am Tag danach hat uns die Reise nach Valladolid (360000 Einw.)geführt mit einem Halt in der Maya-Städte Chichen Itza.DSCN0767

In Valladolid wurden wir dann vom Kulturdirektor und einer Regionalen Tanzgruppe empfangen.

Nach dem Essen mit regionalen Spezialitäten ging es dann ins älteste Franziskaner Kloster in Mexiko um in dieser Kirche ein Konzert zu spielen.

Nach der voran gehenden Messe hat sich die Kirche schnell gefüllt und auch der Bürgermeister der Stadt war mit seiner Familie gekommen.

Der nächste Tag begann mit der Verlegung der Knabenmusik nach Campeche um am Abend im Zentrum der Stadt zum Konzert aufzuspielen.

Der versprochene Bus kam nicht, also musste ich kurzfristig noch einen großen Reisebus mieten.

In Campeche (260000 Einw.)war alles wie schon von den vergangen Jahren gewohnt gut organisiert und wir wurden von Verwertern des Kultusministeriums in Empfang genommen.

Nach Bezug der Zimmer im Hotel gab es auch gleich etwas zu Essen und danach waren ein paar Stunden zur freien Verfügung.

Am Abend war dann das Konzert angesagt zudem auch der Kultusminister gekommen war

DSCN0798Es war ein Abendder für viele unvergesslich geworden ist, denn die Knabenmusik hat

auch hier Ihr Bestes gegeben und so wollten die Besucher unsere Jungs nicht mehr gehen lassen.

Anfangs gab es ein kleines Problem mit einer Automatischen Spieluhr des Brunnens welcher nicht weit von der Bühne war und nicht mehr auf hörte spielen.

So musste ich meine Ansprache ausdehnen bis das technische Problem gelöst war und der Brunnen schwieg. Es viel mir auch mit der Zeit dann nichts mehr ein was ich noch sagen konnte ohne in die Wiederholungsfase zu gelangen.

Auf der Reise am nächsten Tag nach Ciudad del Carmen(220000 Einw.) der Ölstadt Mexikos, haben wir halt gemacht am Golf von Mexiko so dass die Knabenmusiker auch noch die Badegelegenheit nutzen konnten und die Fischgerichte genossen haben.

In Ciudad del Carmen wie schon gewohnt in Campeche war nach Bezug des Hotels ein essen auf dem Plan bis es dann zum Theater der Universität ging.

Ein Modernes Theater welches sich bis zum Beginn des Konzertes füllte.

Auch hier waren die Bürgermeisterin und Kultusdirektorin gekommen. Auch der Vertreter des Mexikanischen Außenministeriums und der Rektor der Universität waren unter den Besuchern.

Wieder waren mehr als eine Zugabe gefordert bis dann in Protokollarischer Weise einige Ehrende Worte und Gastgeschenke ausgetauscht wurden.DSCN0829

Rund um eine erfolg der sich auch in den Pressemitteilungen wieder spiegelte.

Nach einem ausgiebigen Frühstücksbüffet ging die Reise dann wieder zurück in die Fischereistadt Champoton mit seinen etwa 83000 Einwohnern.

Auch hier wurden wir sehr herzlich empfangen und zunächst in einem typischen Fischerlokal reichlich bewirtet. Die Holzterrasse erstreckte sich über den Golf von Mexiko.

Nach der Stadtbesichtigung war dann Konzerttermin im Stadttheater welches wiederum bis auf den letzten Platz gefüllt war.DSCN0878

Die Stadt unterhält mit Unterstützung des Kultusministeriums ein großes Jugendorchester.

Ein großer Teil war ebenfalls zum Konzert gekommen um anschließend an der Jugendbegegnung teilzunehmen.DSCN0884Der Bürgermeister war ebenfalls hier zum Konzert gekommen mit der ganzen Familie und teil der Stadtverwaltung.

Die Rede zu Beginn habe ich etwas kürzer gehalten da ja nach dem Konzert noch ein paar Worte zur Jugendbegegnung fällig waren.

Der Bürgermeister überreichte dann noch ein paar Erinnerungen und eine Anerkennungsurkunde bis dann die Jugendbegegnung begann.

Es war unbeschreiblich was sich nach meinen Worten auf der Bühne und im Theater abspielte.

Wie sich Jugendliche trotz Sprachbarriere, sozialer ,und kultureller Unterschiede so schnell und so herzlich verstehen gibt doch noch Hoffnung für ein friedliches zusammen Leben in der Zukunft.

Danach weiterfahrt nach Campeche und am nächsten Morgen ging die Reise dann mit zwei Reisebusen nach Cancun.

Der Kollege dort war zusammen mit dem stellvertretenden Flughafendirektor mit der Organisation von zwei Konzertterminen und der Übernachtung unserer Musiker betraut..

Ein Konzert fand in einem Hotelsaal statt und das andere in der Universität.

Bei diesen Konzerten wurden Eintrittsgelder verlangt um die Kosten zu decken und der Überschuss wurde dann dem Jugendamt gespendet, bis dahin waren alle Konzerte Eintritt frei um allen die Möglichkeit zu geben die Konzerte zu besuchen.

Vor dem Konzert in der Universität welches trotz regnerischem Wetter sehr gut besucht war, konnten wir noch eine Jugendbegegnung machen mit dem relativ jungen Jugendorchester der Universität Cancun.

Auch hier fanden die Jugendlichen schnell Kontakt über die Musik und Instrumente.DSCN0934

So habe ich die Knabenmusik Meersburg am 08.November dann zum Flughafen begleitet damit eventuelle Schwierigkeiten noch schnell beiseite geschafft werden können.

Doch alles ist gut verlaufen da ich im Vorfeld schon bei der für Cancun zu ständigen Direktion der Fluggesellschaft die Registrierung des Mehrgepäcks bestätigen habe lassen.

Danach habe ich dann den Heimweg angetreten nach Mérida.

Zusammenfassend war die Grundidee des Kulturaustausches und Jugendbegegnung dank der großartigen Leistung der Knabenmusik Meersburg ein voller Erfolg.

Wenn wir dann noch mit einfließen lassen, dass bereits in Mérida , Champoton und Campeche signalisiert wurde, dass geplant ist im Sommer 2012 während der Ferien einen Austausch von Jugendlichen zu realisieren so kann von einem doppelten Erfolg gesprochen werden.

Bleibt noch zu erwähnen, dass auf der gesamten Reise hier im Südosten Mexikos die Jungen sich frei bewegen konnten ohne dass sie sich unsicher fühlten oder fühlen mussten.

Hier liegt die Kriminalitätsrate noch unter dem Europäischen Durchschnitt und es ist die sicherste Region Mexikos.

Deshalb kann ich auch ruhigen Gewissens solche Konzertreisen organisieren und wie dieses Jahr mit viel Erfolg abschließen.

Mitte Januar fliege ich nun nach Deutschland um die Jungen der Knabenmusik Meersburg in Meersburg bei Ihrer Neujahrsfeier zu Ehren und dabei wie versprochen die Urkunde für die Gruppe und jedem einzelnen überreiche.

Dies alles mache ich weil etwas für unsere Gesellschaft getan werden muss, nicht um Profit zu machen.

Wir sind alle teil der Gemeinschaft und sollten daran arbeiten, dass sich die einzelnen Gesellschaften besser verstehen.

Ein Weg ist der Austausch zwischen den Kulturen und die Begegnung der Jugend.

Dieses Jahr konnten wir dies hier erreichen und in die Erfolgsserie der letzten sechs Jahre einreihen in dehnen ich ähnliche Programme organisiert habe.

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Reise nach Deutschland

By consul | Filed in Allgemein

Reisebericht:

Am 08. März habe ich eine Reise nach Deutschland angetreten ausgehend von meinem Dienstort Mérida auf der Halbinsel Yucatán.

Die Reise war gut gefüllt mit Terminen resultierend aus meiner konsularischen Tätigkeit.

Dazwischen waren dann noch ein paar Tage um die Familie und Freunde zu besuchen.

So hat mich mein erster Termin nach Berlin geführt um im Amt einige, wie ich meine sehr notwendige Reformvorschläge zu unterbreiten.

Ein weiteres Thema war die Situation in Mexiko die es galt klar zu stellen und zu differenzieren.

So ist Mexiko riesengroß und was im Norden passiert geschieht einfach mehr als 4000km weit weg vom Südosten des Landes.

Nicht nur geografische Unterschiede sondern auch kulturell und Verhaltensweisen machen hier große Differenzen.

So wurde nicht umsonst die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatán jüngst von der UNO in den Kreis der Friedensstädte aufgenommen.

Nach meinen Gesprächen im Amt waren einige Gespräche mit Vertretern der Presse am Stand von Mexiko und hier speziell von Yucatan angesagt.

Am nächsten morgen ging’s dann wieder in den Süden nach Laupheim zum Geburtstag meines Vaters.

Dienstag war ein Treffen in Lindau auf dem Plan und am Donnerstag war schon um drei Uhr morgens Abfahrt nach Frankfurt.

Meine Frau hatte an diesem Tag ihren Rückflug und ich wollte bei der Fluggesellschaft

Für meinen Rückflug auf die nächst höhere Klasse aufstocken.

Da wir beide mit der Continental Airlines geflogen waren und das nicht der erste Flug war mit dieser Fluggesellschaft und die Aufstockung in der Web-seite von Continental Airlines angeboten wird, sah ich darin nichts außer gewöhnliches.

Doch es die Wirklichkeit klafft hier mit dem Angebot weit aus einander.

Schon das Umbuchen für meine Frau war etwas komplizierter wie versprochen.           

Also kamen wir nach Frankfurt und wollten in der gebuchten und bestätigten Businessklasse dokumentieren, wurden aber mit dem Hinweis zurückgewiesen sie hätten keine Reservierung. Trotz reklamieren, dass die Aufstockung seit einer Woche bezahlt und mit dem Reservierungscode bestätigt wurde ging es nicht. Der Grund war, dass wir zwar Continental gebucht hatten doch die erste Etappe von der Lufthansa als Star Allianz geflogen wurde.

So wurden wir an den Continentalschalter verwiesen und das morgens um 5:30, dieser öffnet aber erst um 8:20. Zu dieser Zeit sollte der Flieger schon weg sein. Die Information hat uns dann freundlicherweise mit einem Continental Airlines Büro verbunden und dort wurde bestätigt dass die Buchung vorgenommen wurde aber die Lufthansa darauf nicht zugreifen kann.

So wurden wir gebeten beim Lufthansaschalter zu erwähnen, dass diese bitte bei diesem Büro der Continental Airlines anrufen sollten. Das hat dann auch glücklicherweise noch geklappt bevor der Flieger weg war.

So habe ich dann die Anwesenheit im Flughafen genutzt um meinen Flug eine Woche später auch hoch zu buchen und zwar direkt am Schalter bei Continental Airlines nachdem die zwar im Netz angeboten wird aber nicht geklappt hatte..

Als nun endlich der Tickettschalter von Continental Airlines seine Pforten öffnete, habe ich mein Anliegen dort kund getan.

Die Damen in Lufthansauniform waren sehr hilfsbereit und eine der Leiterinnen hat dann auch den Versuch unternommen dies per Telefon zu erledigen, nachdem es am Computer nicht möglich war.

Über zwei Stunden wurden diese sehr hilfsbereiten und freundlichen Frauen am Schalter von einem zum anderen automatischen Telefondienst geleitet. Alle haben die wunderbarsten Dinge erklärt was man mit den angesammelten Meilen machen kann, nur hat keiner das Gespräch angenommen.

Zu guter letzt kam dann die Antwort, dass ein aufstocken nicht möglich sei da der Flug von Frankfurt bis Houston von der Lufthansa als Starallianz geflogen wird.

Auf meine Frage hin, dass ich aber doch bei Continental Airlines gebucht hätte und dass dies doch ein internes Problem zwischen der Continental und der Lufthansa wäre, konnte mir niemand eine Erklärung geben.

Nicht einmal einen Sitzplatz in der Standartklasse konnte ich reservieren.

Ich meine dass das ehre Starallüren sind als Starallianz. Solche Vereinbarungen sollten doch auch zum Vorteil des Kunden sein und nur geschlossen werden wenn sie auch funktionieren.

Die Lufthansa hat mir dann noch 23 Stunden vor dem Abflug per Telefon einen Sitzplatz reserviert, doch frage ich mich was macht jemand der diese Telfonnummer nicht hat, denn im Internet hat es auch dann nicht geklappt.

Leider habe ich den Eindruck gewonnen, dass die Continental Airlines der Meinung ist, dass der Gast dankbar sein muss wenn er mitgenommen wird.

Aber vielleicht muss ein Gast hier schon dankbar sein, dass diese Fluggesellschaft sein Geld annimmt, nach dem Motto reicht es nicht, dass ich etwas verspreche muss ich es denn auch noch halten.

Doch ganz ehrlich versteht einer überhaupt die Abzocke in der Fliegerei.

So sitzen oft in einer Reihe, gebucht auf der selben Strecke, Gäste mit erheblichen Preisunterschieden was den Flugschein angeht.

So hat der eine eben mehr Glück gehabt einen günstigen Tarif zu finden wie der andere.

Oft bucht man bei ein und der selben Gesellschaft , nur mit einem Tag Differenz und schon kostet das selbe Produkt 30% mehr.

Es ist sogar eine Frechheit, dann noch ein Mail zu bekommen in dem höflich um eine Meinung über den nun zurückgelegten Flug gefragt wird um die Qualität zu verbessern.

Doch auf meinen Beschwerdebrief habe ich bis heute keine Antwort erhalten.

Ist das vielleicht noch unter den seriösen Geschäftspraktiken einzureihen oder gibt es dazu doch eine andere Bezeichnung.

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Ausstellung Ojo del Cielo, Auge des Himmels.

By consul | Filed in Kultur

am 16. Juli war es endlich soweit und die Ausstellung Ojo del Cielo oder Auge des Himmels war aufgebaut die Beleuchtung ausgerichtet und konnte eröffnet werden.

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Es handelt sich um einen der Aktivitäten der Bundesrepublik Deutschland welche im Rahmen der Feiern zum 200sten Jahrestag ihrer Unabhängigkeit in verschiedenen Ländern Lateinamerikas gemacht werden.

Deshalb Auge des Himmels oder Ojo del Cielo, weil es sich um 30 Satelitenaufnahmen handelt mit einer Grösse von 2,60 mtr auf 1,30 mtr in Hochglanzdruck und hoher Auflösung.

Beeindruckende Bilder von unserer Mutter Erde und auch von den menschlichen Spuren, welche nicht immer zum Vorteil des Planeten sind und waren, den wir als unsere Erde bezeichnen und der unser gemeinsames Zuhause ist, aber auch das einzige.

Bei der Erstellung dieser Wanderausstellung haben das Aussenministerium, das Ministerium für Wirtschaft und Technik sowie das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt zusammen gewirkt.

Schon die Ankunft der Kisten mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen war mit Problemen begleitet. Der Grosse Lkw mit dem die Kisten von Mexiko Stadt kamen, durfte nicht zum Entladen in die Innenstadt fahren.

Nach Langem hin und her wurden die Kisten dann auf einen kleineren Lkw umgeladen und der konnte dann ab 22:00 zum Kulturzentrum der Stadt fahren.

Beim Auspacken musste ich dann anwesend sein, da einige der Schilder für die nächsten Länder bestimmt waren und somit nicht ausgepackt werden sollten.

Allerdings war des kein Platte dabei der dem Besucher die Ausstellung im groben erklärt wird. Also habe ich anhand einer Zweiteiligen DIN A4 Vorlage dann eine gemacht, den Text wieder hinein geschrieben auf eine Grüsse von 1,60 x 0,90 mtr gebracht und ein Eingangsschild daraus drucken lassen.

Hier meinen besten Dank an die Deutsche Botschaft in Mexiko von der ich jegliche Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu kommen habe.

Ojo del cielo 1.jpg

Das Personal des Kulturzentrums hat dann die Montage vorgenommen und meine Aufgabe war es dafür zu sorgen, dass nichts beschädigt wird und so auf zustellen, dass es eine Geographische Reise darstellte.

Das Eröffnungspräsidium setzte sich zusammen mit der Hausherrin der Bürgermeisterin der Stadt, dem Direktor der Kultur der Stadt dem Touristenminister der Landesregierung, einem Ratsherren der Stadt und mir als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland.

Da die Ausstellung aus Deutschland war durfte ich dann auch die Eröffnungsansprache halten. Es folgten ein paar Grussworte des Direktor der Kultur und schliesslich hat die Bürgermeisterin dann mit ein paar freundlichen Worten die Ausstellung als eröffnet erklärt.

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In diesen Worten habe ich erwähnt, dass wir so wie wir nun hier stehen oft denken und handeln als währe die Erde unser Besitz und könnten damit machen was wir wollen.

Doch von da oben, aus dem All sieht man uns gar nicht, nur die Zeichen der Besitzdenkweise sind zu sehen. Von dort oben sind wir teil dieser Erde, von dort oben gibt es keine Grenzen, Rassen, Soziale-und Ethnische Unterschiede. Von dort oben sind wir alle Nachbarn und Teil der Natur und wenn wir mit ihr fertig sind, sind wir auch mit uns selbst fertig.

Nach dem Durchschneiden des Bandes war es meine Aufgabe die Ehrengäste durch die Ausstellung zu führen. Anschliessend gab die Bürgermeisterin auf dem Balkon des Bürgermeisterpalastes noch einen Empfang mit Häppchen und Getränken aller Art.

Ein gelungener Auftakt für Bilder der Himmelsaugen.

Leider ist dies Begeisterung die Tage danach schnell abgeklungen, denn in den Medien ist die Eröffnung und die Ausstellung bisher nicht erwähnt worden.

Von dem dafür zuständigen Büro für Kommunikation der Stadt Mérida sowie der Stadtverwaltung habe ich darauf bisher keine Antwort erhalten. Schade eigentlich, denn die Aufnahmen wurden mit verschiedenen Techniken gemacht und bitten teilweise Einblicke bis auf den Meeresboden, oder Aufschlüsse über die Bodenbeschaffenheit und Vieles mehr.

Mal sehen ob ich die Ausstellung auch noch nach Campeche bringen kann, wo ich mir schon jetzt sicher bin dass sie gut angenommen wird.

Zumindest hat der Bildungsminister dieses Bundeslandes schon Interesse gezeigt.

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Im Juni hat nun die Huracansaison 2010 für das Gebiet Atlantik, Karibik und den Golf von Mexiko begonnen.

Laut Vorausberechnungen der verschiedensten Spezialisten steht uns dieses Jahr eine sehr aktive Wirbelsturmsaison ins Haus.

Hohe Wassertemperaturen der Meeresoberfläche begünstigen hier die Entwicklung dieser Naturphänomene.

Sollten Sie in dieser Zeit unser Gebiet bereisen, so möchte ich darauf hinweisen, dass sie sich was das Wetter angeht ständig auf dem Laufenden halten sollten.

In Mexiko wurden verschiedene Alarmstufen für diesen Fall entwickelt und die Erfahrung der Vergangenheit hat gezeigt, dass bitte die Anweisungen und Richtlinien befolgt werden sollten um ein Maximum an Sicherheit für sich selbst sicher zu stellen.

Die Wichtigsten drei dieser Alarmstufen möchte ich hier mit anführen:

Alarmstufe GELB, das heisst ein Wirbelsturm hat sich entwickelt und die Wahrscheinlichkeit, dass unser Gebiet davon betroffen wird ist gross. Bitte verstärkt sich nach der Zugbahn dieses Hurrikan erkundigen und bevor die Weiterreise angetreten wird noch einmal den letzten Report einholen.

Alarmstufe ORANGE, dies bedeutet, dass der Wirbelsturm mit höchster Wahrscheinlichkeit unser Gebiet trifft und nicht mehr weit entfernt ist. In diesem Fall suchen Sie bitte ein Hotel abgelegen von der Küste und bleiben Sie dort. Oder folgen Sie den Anweisungen der Reiseführer, dem Hotelpersonal oder dem Personal des Zivilschutzes.

Alarmstufe ROT, wir sind kurz davor von einem Wirbelsturm getroffen zu werden. Bitte verlassen Sie das Gebäude nicht mehr. Halten sie sich von Türen und Fenstern fern, folgen sie unbedingt den Anweisungen des Personals wie oben angeführt. Warten Sie ab bis Entwarnung gegeben wird.

Nach der Entwarnung erkundigen sie sich zuerst ob eine Weiterreise überhaupt möglich ist zu ihrem nächsten Ziel.

Noch eine Bitte, wenn es Ihnen möglich ist, dann teilen sie uns vor dem eintreffen des Wirbelsturms kurz telefonisch mit ,wo sie untergekommen sind. Nennen sie uns ihren Namen, wer mit ihnen reist und wo sie in Deutschland leben sowie mit welcher Fluglinie sie gekommen sind. Hier die Telefonnummer: 01 999 9443252. oder die E-Mail Adresse: konsulat@jerommel.deDSC00012.JPG

Noch ein Tipp.

Wenn sie in dieser Jahreszeit Mexiko bereisen so packen sie Ihre Dokumente in Plastiktüten ein. Hinterlegen sie Kopien bei Bekannten oder Verwandten in Deutschland. Der Grund dafür ist nicht um diese Industrie anzukurbeln, sondern es herrscht hier im Südosten Regenzeit und es regnet oft wie aus Eimern, eben tropische Regenfälle und wenn sie dann überrascht werden und Pass, Touristenkarte, Flugticket usw. durchweicht sind ist das Urlaubsproblem geboren.

Wir wollen, dass sie einen schönen Urlaub hier erleben und positive Erinnerungen mit nach Hause nehmen.

Ihre Konsularisch Vertretung in Mérida.

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Erfassung von Biometrischen Daten

By consul | Filed in Allgemein

Zur Beantragung von neuen Deutschen E-Pässen ist nun die Erfassung von Biometrischen Daten erforderlich.

Seit Anfang Juli sind nun auch wir in Mérida als Deutsche Konsularische Vertretung für die Mexikanischen Bundesstaaten Yucatán, Campeche und Tabasco mit dieser vom Auswärtigen Amt entwickelten und erprobten Technik ausgestattet. Diese Technik erfüllt die Anforderungen zur Passbeantragung ebenso wie die des Bundesdeutschen Datenschutzgesetzes.

Nun kann die Passbeantragung aus dieser oben genannten Region oder aus Gebieten für die es leichter ist nach Mérida zu reisen als nach Mexiko Stadt, hier bei uns gemacht werden.

Eine Erleichterung für alle Deutschen die hier wohnen, arbeiten oder aber auch studieren, da die Entfernungen in Mexiko doch ganz erheblich sind.

Die notwendigen Unterlagen welche zur Passerneuerung oder zur Erstausstellung erforderlich sind entnehmen Sie bitte der Homepage der Botschaft www.mexiko.diplo.de

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Sicherheit in Yucatán Mexiko

Für vergangenen Samstag hatte ich die Ehre, als Koordinator des Konsularischen Corps ein Treffen mit den kommandierenden der Armee, der Marine und der Bundespolizei dieser Mexikanischen Region zu organisieren. Ebenfalls mit von der Partie war der Vertreter des Mexikanischen Außenministeriums. DSC02242.jpg

Hauptthema war, wie die notwendigen Kontrollen auf den Strassen der Region im Hinblick auf den Tourismus verbessert werden können, ohne die Effektivität zu verlieren.

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Rund um die Welt

By consul | Filed in Kultur

Zu Besuch im Konsulat waren vier Handwerker welche ihre Reise rund um die Welt fast beendet hatten.

Schön zu wissen, dass es noch junge Menschen gibt die erstens eine alte Tradition weiter pflegen, aber damit auch zu gleich den Wissenshorizont vervielfachen. Ein Wissen, das nicht auf unerprobter Theorie basiert sondern aus praktischer Erfahrung.

Nachdem der Handwerkerspruch an der Eingangstüre aufgesagt war wurde natürlich auch Einlass gewährt.

Arbeit konnten wir der Gruppe aus drei Handwerker und einer Handwerkerin nicht anbieten, aber dafür eine richtige Brotzeit.

Viel gab es zu erzählen während die vier Ihre Portion bestehend aus richtigem deutschem Fleischkäse, Sauerkraut und Brötchen und natürlich dazu ein richtiges Deutsches Bier.

So war die Welt dann auch wieder richtig in Ordnung und für uns war es eine Ehre einem alten Brauch weiter geholfen und die vier Handwerker bei uns gehabt zu haben.DSC02175

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Grippewelle in Mexiko

By admin | Filed in Konsularische Tips

Die Grippewelle, welche Mexiko in die Schlagzeilen der Welt brachte, hat bis lang die Mexikanischen Bundesstaaten meines Dienstgebietes Yucatán und Campeche nicht erreicht. Unterdessen wurden von diesen genannten Landesregierungen Kontrollen zu Land , zu Wasser und zu Luft eingeführt ,um ein Übergreifen zu verhindern. Weiter lesen »

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Als Koordinador des Konsularischen Korps haben meine Frau und ich ein Weihnachtsessen für die Konsuln und ihre Partner organisiert.

Fast alle Kollegen waren gekommen und schon vor dem Essen bei einem Glas Rotwein wurde angeregt diskutiert.

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