Ausstellung Ojo del Cielo, Auge des Himmels.
Samstag, Juli 31st, 2010am 16. Juli war es endlich soweit und die Ausstellung Ojo del Cielo oder Auge des Himmels war aufgebaut die Beleuchtung ausgerichtet und konnte eröffnet werden.

Es handelt sich um einen der Aktivitäten der Bundesrepublik Deutschland welche im Rahmen der Feiern zum 200sten Jahrestag ihrer Unabhängigkeit in verschiedenen Ländern Lateinamerikas gemacht werden.
Deshalb Auge des Himmels oder Ojo del Cielo, weil es sich um 30 Satelitenaufnahmen handelt mit einer Grösse von 2,60 mtr auf 1,30 mtr in Hochglanzdruck und hoher Auflösung.
Beeindruckende Bilder von unserer Mutter Erde und auch von den menschlichen Spuren, welche nicht immer zum Vorteil des Planeten sind und waren, den wir als unsere Erde bezeichnen und der unser gemeinsames Zuhause ist, aber auch das einzige.
Bei der Erstellung dieser Wanderausstellung haben das Aussenministerium, das Ministerium für Wirtschaft und Technik sowie das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt zusammen gewirkt.
Schon die Ankunft der Kisten mit einem Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen war mit Problemen begleitet. Der Grosse Lkw mit dem die Kisten von Mexiko Stadt kamen, durfte nicht zum Entladen in die Innenstadt fahren.
Nach Langem hin und her wurden die Kisten dann auf einen kleineren Lkw umgeladen und der konnte dann ab 22:00 zum Kulturzentrum der Stadt fahren.
Beim Auspacken musste ich dann anwesend sein, da einige der Schilder für die nächsten Länder bestimmt waren und somit nicht ausgepackt werden sollten.
Allerdings war des kein Platte dabei der dem Besucher die Ausstellung im groben erklärt wird. Also habe ich anhand einer Zweiteiligen DIN A4 Vorlage dann eine gemacht, den Text wieder hinein geschrieben auf eine Grüsse von 1,60 x 0,90 mtr gebracht und ein Eingangsschild daraus drucken lassen.
Hier meinen besten Dank an die Deutsche Botschaft in Mexiko von der ich jegliche Unterstützung im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu kommen habe.

Das Personal des Kulturzentrums hat dann die Montage vorgenommen und meine Aufgabe war es dafür zu sorgen, dass nichts beschädigt wird und so auf zustellen, dass es eine Geographische Reise darstellte.
Das Eröffnungspräsidium setzte sich zusammen mit der Hausherrin der Bürgermeisterin der Stadt, dem Direktor der Kultur der Stadt dem Touristenminister der Landesregierung, einem Ratsherren der Stadt und mir als Vertreter der Bundesrepublik Deutschland.
Da die Ausstellung aus Deutschland war durfte ich dann auch die Eröffnungsansprache halten. Es folgten ein paar Grussworte des Direktor der Kultur und schliesslich hat die Bürgermeisterin dann mit ein paar freundlichen Worten die Ausstellung als eröffnet erklärt.

In diesen Worten habe ich erwähnt, dass wir so wie wir nun hier stehen oft denken und handeln als währe die Erde unser Besitz und könnten damit machen was wir wollen.
Doch von da oben, aus dem All sieht man uns gar nicht, nur die Zeichen der Besitzdenkweise sind zu sehen. Von dort oben sind wir teil dieser Erde, von dort oben gibt es keine Grenzen, Rassen, Soziale-und Ethnische Unterschiede. Von dort oben sind wir alle Nachbarn und Teil der Natur und wenn wir mit ihr fertig sind, sind wir auch mit uns selbst fertig.
Nach dem Durchschneiden des Bandes war es meine Aufgabe die Ehrengäste durch die Ausstellung zu führen. Anschliessend gab die Bürgermeisterin auf dem Balkon des Bürgermeisterpalastes noch einen Empfang mit Häppchen und Getränken aller Art.
Ein gelungener Auftakt für Bilder der Himmelsaugen.
Leider ist dies Begeisterung die Tage danach schnell abgeklungen, denn in den Medien ist die Eröffnung und die Ausstellung bisher nicht erwähnt worden.
Von dem dafür zuständigen Büro für Kommunikation der Stadt Mérida sowie der Stadtverwaltung habe ich darauf bisher keine Antwort erhalten. Schade eigentlich, denn die Aufnahmen wurden mit verschiedenen Techniken gemacht und bitten teilweise Einblicke bis auf den Meeresboden, oder Aufschlüsse über die Bodenbeschaffenheit und Vieles mehr.
Mal sehen ob ich die Ausstellung auch noch nach Campeche bringen kann, wo ich mir schon jetzt sicher bin dass sie gut angenommen wird.
Zumindest hat der Bildungsminister dieses Bundeslandes schon Interesse gezeigt.










